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Fiat Centoventi – Der Panda kommt als E-Mobil

Quelle Titelbild: fiat.de

Im Gespräch mit AutoExpress verrät Markenchef Oliver Francois nun, was aus dem Konzeptcar einmal werden soll. Es wird spannend!

Zum Anlass des 120. Geburtstag der Marke Fiat, verkündet Oliver Francois gegenüber AutoExpress, dass der Fiat Centoventi in Serie gehen soll. Erst Anfang 2019 wurde der kleine Stadtflitzer mit seinem modularen Konzept auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Inspiriert wurde das kleine EV-Mobil vor allem von Fiat Panda.

At Geneva last year, we showed our other EV car, our urban baby, we are still working on it – it was not just a flash in the pan. It’s another approach to full electric. So I think we have a bright future in the full electric approach to city cars, through the 500e and through the more non-traditional approach with this minimalist, lower prince Centoventi that is very Panda-inspired.

Oliver Francois ggü. AutoExpress

Was können wir vom Fiat Centoventi erwarten?

Wer schonmal in einem Fiat Panda gesessen hat, wird sicherlich verstehen, was Francois mit „lower price“ meint. Denn das Auto war und ist bekannt für seine doch eher spartanische Ausstattung und einfachen Linien. Genau diesen Stil möchte man bei Fiat nun in den Centoventi bringen nur eben in modern. Der rund 3,68 m lange Kleinstwagen ist dabei modular angelegt und verbindet dabei Einfachheit und Individualität. Einen ersten kleinen Eindruck kann man sich schon auf fiat.de machen, wo man zwischen verschiedenen Dächern: Basic, Solar, Modular, Box oder Cabrio wählen kann. Weiter ist die Wahl der Dachfarbe möglich, sowie die Fabre der Bumper. Letzteres kennen wir so ähnlich schon vom Citroen Cactus. Auch die Farbe der Radkappen ist auswählbar. Ebenfalls frei gestalten lässt sich der Innenraum. Vom Infotainment-Sytem über die Sitze ist alles farblich und technisch anpassbar.

Technisch ist der Centoventi ebenfalls modular

Technisch teilt er sich Francois‘ Angaben zur Folge die Plattform mit dem erst kürzlich vorgestellten Fiat 500e. Das macht durchaus Sinn, der eine Plattform macht am meisten Sinn, wenn man sie für verschiedene Modelle nutzt. Der besondere Clou beim Centoventi ist jedoch, dass man selbst entscheidet wie viele Akku-Blöcke man haben möchte. Anfangen bei eine Kapazität ausreichen für 100 km, kann man jeweils für weitere 100 km bis hoch zu 400 km Akku-Blöcke dazubestellen. Das sollte sich auch definitiv im Preis wiederspiegeln.

Alles Plug-and- Play beim Centoventi

Im Concept-Car soll alles nach dem Plug-and-Play Prinzip funktionieren. Einfach einen Akku nachträglich unter die erste Sitzreihe schieben und schon hat man eine größere Reichweite. Auch das Konzept für das Amaturenbrett ist ganz interessant. Hier sollen sich in die vorhanden Löcher einfach verschiedenste Geräte und Halterungen einstecken lassen – fast wie bei einem Pinboard. Wer sich dabei nicht für das große 20″ Instrumentencluster mit Mediamodul entscheidet, welches im Übrigen „Lingotto“ heißen soll, soll einfach sein mobiles Endgerät als Media-Einheit ins Dashboard pinnen können.

Centoventi = 500e?

Bisher gibt es keinerlei weiteren Infos zu sämtlichen Dates des Centoventi. Jedoch lassen sich aus der Tatsache, dass er sich die Plattform mit dem 500e teilt, einige Vermutungen aufstellen. Der Fiat 500e bietet mit seiner 42-kWh-Batterie eine ordentliche Reichweite von bis zu 320 km (WLTP). Geladen wird er mit bis zu 85 kW am CCS-Schnelllader. Das soll etwa für 50 km in 5 Minuten reichen. Ein ähnliches Tempo bei der größten Batterie sollte also beim Fiat Centoventi durchaus drin sein.

Wann wurde der Fiat Centoventi vorgestellt?

Erstmals wurde er auf dem Genfer Autosalon im Jahr 2019 der Öffentlichkeit präsentiert.

Wie hoch ist die Reichweite des Fiat Centoventi?

Konkrete Zahlen gibt bisher noch nicht. In der Studie ist ein modulare Batterie-System geplant, welches für 100 km, 200 km, 300 km oder 400 km reichen soll.

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