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VW ID.3 auf geheimer Halde entdeckt

Das Auto samt Hardware steht und wird fleißig produziert. Nur eins fehlt: die Software. Bis die soweit ist, wird der ID.3 zwischengelagert. Ein solches Lager wurde nun entdeckt.

Der ID.3 ist fĂŒr Volkswagen etwas besonderes. Besonders vor allem, weil es das erste Elektroauto auf Basis des Modularen Elektobaukastens ist. Als wĂ€re das nicht eine PrĂ€miere genug, hat der VW ID.3 als erstes Auto auch ein eigenes Betriebssystem. Das soll in Zukunft dafĂŒr sorgen, dass er unter anderem auch wie ein Tesla Updates over the air bekommt.

Laut VW alles normal

In einem Interview mit auto-motor-und-sport.de betonte Frank Welch, Entwicklungsvorstand der Marke VW, dass ein solches Vorgehen gÀngige Praxis sei. Gemeint ist damit, dass man ein Fahrzeug schon in die Produktion steht, obwohl es softwaretechnisch noch nicht fertig entwickelt ist. Also alles so geplant.

5000 bis 8000 ID.3 werden geparkt

Nextmove hat sich nach einem Tipp auf zum Flugplatz nahe Altenburg gemacht. Ganz in der NĂ€he liegt auch Zwickau, die ProduktionsstĂ€tte des VW ID.3. Nextmove schĂ€tzt, dass dort momentan 5000 bis 8000 Fahrzeuge gelagert werden. Es sei auch noch Platz fĂŒr schĂ€tzungsweise 1000 weitere Fahrzeuge. Neben den Fahrzeugen findet sich dort auch eine beheizbare Zelthalle, in der wohlmöglich das Einspielen der Software stattfinden soll. Ein noch grĂ¶ĂŸerer Parkplatz fĂŒr den ID.3 soll in Emden entstehen.

Auslieferung im Sommer

Auch wenn sich die GerĂŒchte nach einer Verzögerung hartnĂ€ckig halten, bleibt VW bei seinem ursprĂŒnglichen Zeitplan. Klar ist aber auch, dass VW unter enormen Druck steht. Nicht nur der Erfolgsdruck, sondern auch Druck das Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Volkswagen braucht den ID.3 – jedes verkaufte Elektroauto geht doppelt mit 0 g CO2 in die Bilanz ein und nur so lassen sich hohe Strafzahlungen vermeiden. Fraglich bleibt dabei nur, ob durch die extrem gĂŒnstigen Leasingangebote fĂŒr den eGolf und den e-Up, VW nicht schon lĂ€ngst bei Plan B ist.

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